Facebook 3.0 - Neue Anforderungen an Unternehmen

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Warum Unternehmen auf dem neuen Facebook mehr investieren müssen

Eine Präsenz auf Facebook zu unterhalten wird für Unternehmen zukünftig deutlich anstrengender. Halb offen, halb verdeckt hat Facebook im Zuge seiner Entwicklerkonferenz f8 letzte Woche wichtige Voraussetzungen für die Interaktion von Marken mit Facebook-Nutzern geändert. Das neue Facebook modelt aber nicht nur einzelne Funktionen um, sondern eröffnet gleich ein ganz grundlegend neues Kapitel in der Strategie des Netzwerks. Unternehmen werden sich neu orientieren müssen.

Diese teilweise bereits vor der Entwicklerkonferenz f8 aktiven Features haben ganz unmittelbare Folgen für die Praxis:

1) Likes verlieren

Das Like und viele andere Interaktionsmeldungen von Unternehmensseiten verlieren an Sichtbarkeit. Statt im Nachrichtenstrom findet der User die meisten Gefällt-mir ebenso wie Kommentare oder neue Albenfotos im neuen Ticker – wenn er denn gerade hinschaut und seine Aufmerksamkeit dort nicht vom Rauschen anderer Meldungen abgelenkt wird.

Sollte es Nutzer geben, die tatsächlich interessiert, was die eigenen Freunde mit der Marke so machen, müssen sie schon auf die Unternehmensseite gehen. Dort finden sie eine entsprechende Übersicht auf einem speziell dafür geschaffenen Reiter. Nur Likes, die aus dem Internet kommen, landen nach wie vor auf der Wand der Nutzer.

2) Der Newsfeed-Nachteil

Auch im zentralen Newsfeed werden Marken es schwerer haben. Facebooks Algorithmus gewichtet Inhalte dort ab sofort stärker nach den Interessen des Nutzers – und hier haben Freunde aus Fleisch und Blut einen klaren Vorteil. Sogar Bilder, die diese einstellen, werden größer dargestellt als die von Firmen.

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